Mit der Organuhr TCM durch den Tag

Die Chinesische Organuhr eine wunderbare Sache In der chinesischen Medizin kennt man 12 Hauptmeridiane, die den Organen zugeordnet sind. Wobei die Organe nicht gleichgesetzt werden können mit unserer westlichen Auffassung der Organe. Es geht hier mehr um die Funktion des Organs und dies nicht nur auf körperlicher Ebene, sondern auch auf geistiger und seelischer Ebene.

Ein konzeptioneller Ansatz zur Gesundheitspflege, der auf den traditionellen chinesischen Medizin (TCM) basiert und sich an den Energieflüssen orientiert, die durch den Körper fliessen. Sie hilft Ihnen dabei, Ihr persönliches biologisches Rhythmus zu verstehen und dementsprechend zu leben.

Die Chinesische Organuhr eine wunderbare Sache

In der chinesischen Medizin kennt man 12 Hauptmeridiane, die den Organen zugeordnet sind. Wobei die Organe nicht gleichgesetzt werden können mit unserer westlichen Auffassung der Organe. Es geht hier mehr um die Funktion des Organs und dies nicht nur auf körperlicher Ebene, sondern auch auf geistiger und seelischer Ebene. Man geht davon aus, dass jeder Meridian eine Hochphase und eine Tiefphase im Tagesablauf hat. Das Qi durchläuft also an einem Tag wie eine Welle alle Meridiane. Daher spricht man von innerer Uhr, weil jedem Meridian 2 Stunden zugeordnet sind, in denen er in Hochform ist.

Die Uhr ist wie der Lauf der Jahreszeiten von der Natur vorgegeben. Der Mensch tut gut daran, der Natur eine gewisse Beachtung zu schenken, wenn er nicht krank werden will.

Also schauen wir doch mal, was uns die Natur durch den Tag hindurch zu sagen hat: (kein Anspruch auf Vollständigkeit!):

Der neue Tag beginnt in der chinesischen Medizin dann, wenn wir noch schlafen

von 03:00-05:00 nach Organuhr
ist die Zeit des Lungenmeridians: Eine wichtige Zeit um sich auf die Rhythmen des Lebens einzustellen: Altes wird losgelassen, damit Neues kommen kann. Ein kurzes Innehalten und Krafttanken fürs Weitermachen. Man wird bereit für den neuen Tag mit einem tiefen Atemzug. Der Lungenmeridian kann geschwächt sein, wenn wir z.B. zu stark festhalten oder wenn wir Übergriffe erlebt haben.

Den Lungenmeridian stärken: Den Atem fliessen lassen (zentrales Thema im Tai-Chi/Qi-Gong), Singen oder Blasinstrument spielen, schreien. Punkt Lu8 aktivieren.

Von 05:00-07:00 nach Organuhr
ist der Dickdarmmeridian aktiv. Hier geht es nochmal um Reinigung von Körper und Seele, was oft mit einer vor morgendlichen Traumphase einhergeht. Wichtig ist hier vor allem, unnötigen Ballast abzuwerfen, auch beim Gang zur Toilette. Wichtig ist eine gute Balance: Wertvolles behalten, Unnützes loslassen.

Den Dickdarmmeridian stärken: Ordnung schaffen und entlasten. Punkt Di1 aktivieren.

Von 07:00-09:00 nach Organuhr
wird der Magenmeridian aktiv: Hier herrscht die grösste Aufnahmebereitschaft. Der ideale Zeitpunkt für ein nährendes Frühstück, wie auch Input auf jeder Ebene. Wichtig ist hier, dass wir das erhalten was wir auch mögen, und uns nicht einfach zumüllen mit allem möglichen.

Den Magenmeridian stärken: lieben und geniessen können. Selbstliebe. Punkt Ma36 aktivieren.

Von 09:00-11:00 nach Organuhr
tritt der Milzmeridian und damit der Stoffwechsel in Aktion: Aus der Vielzahl an Substanzen wird etwas Lebenserhaltendes extrahiert. Aus Fremdem wird Körpereigenes gemacht, was wie immer auf körperlicher wie auch auf geistig und seelischer Ebene gilt. Schwächung kann z.B. durch Informationsflut oder zu viel Mitfühlen entstehen.

Den Milzmeridian stärken: Sich fragen: was bekommt mir und was nicht. Aktivieren von Punkt MP3.

Von 11:00-13:00 nach Organuhr
aktiviert der Herzmeridian. Hier herrscht sonnige Lebensfreude: Eine erholsame und kommunikative Phase, in der wir uns öffnen und in Kontakt treten. Herzlichkeit und Herzblut sowie auch Selbstlosigkeit und Absichtslosigkeit sind hier Themen, sowie auch Liebe und Freundschaft. Der Herzmeridian ist oft geschwächt wenn wir unser wahres Wesen und unsere wahren Emotionen verschliessen (müssen).

Den Herzmeridian stärken: Sich und andere lieben. Das Herz leuchten lassen und sich angemessen öffnen lernen. Punkt He8 aktivieren.

13:00-15:00 nach Organuhr
ist die Zeit des Dünndarmmeridians: Jetzt ist verdauen und sortieren angesagt. Wichtiges wird von Unwichtigem getrennt. Das Reine und Gute kommt zum Milzmeridian. Das Allerfeinste und Beste zum Herzmeridian. Unreines und nicht Verwertbares zum Dickdarmmeridian und Blasenmeridian.

Den Dünndarmmeridian stärken: Siesta machen. Reflektieren: gefällt es mir? Ist es wertvoll für mich? Punkt Dü5 aktivieren.

15:00-17:00 nach Organuhr
die Zeit des Blasenmeridians, ist die Zeit zur Neuorientierung: Nachdem nun verdaut und sortiert wurde und der Weg nach innen gegangen wurde, sind wir uns unserer Stärken und Qualitäten bewusst. Die Kraft ist gesammelt und gebündelt und Selbstsicherheit entsteht. Schwächend auf den Blasenmeridian wirkt, wenn wir statt der Stärken nur die Schwächen und Fehler kennen. Den Blasenmeridian stärken: Eigene Stärken erkennen und anerkennen, Trinken in der Blasenzeit, Punkt Bl66 aktivieren.

17:00-19:00 nach Organuhr
ist der Nierenmeridian in seiner Kraft. In dieser Zeit sollten wir uns zurückziehen und zur Ruhe kommen. Denn der Nierenmeridian ist das Reservoir für alle Lebensenergie, die nicht gerade gebraucht wird. Zudem steht er für Dauerhaftigkeit, Stabilität, Orientierung und Sicherheit. Geschwächt wird der Meridian durch Angst und Unsicherheit, sowie durch Verausgabung und fehlende Ruhepausen. Den Nierenmeridian stärken: Bewusst zur Ruhe (nach Hause) kommen und Akku aufladen, z.B. mit Musik, lesen, Gespräche etc. (alles was uns guttut und Ruhe gibt). Punkt Ni10 aktivieren.

19:00-21:00 nach Organuhr
ist die Zeit des Perikardmeridians. Er ist der Beschützer der Herzenergie. Hier geht es um unseren Seelenfrieden. Was wird zum Herz durchgelassen und was nicht? Und wie tragen wir unsere Herzenergie nach aussen? Privates und Intimes soll gepflegt und geschützt werden.

Den Perikardmeridian stärken: bewusst eine «Schutzhülle» tragen, wenn es nötig ist. Menschen und Orte haben, wo die Maske fallen darf. Punkt P8 aktivieren.

21:00-23:00 nach Organuhr
kommt der SanJiaoMeridian (Dreierwärmer) zu seiner Hochform. Er vernetzt Körper, Geist und Seele. Er ist sehr wichtig für unser Immunsystem und die Temperaturregulation aller Organe. Alles soll gleichmässig koordiniert und vernetzt sein. Den SanJaoMeridian stärken: Bewegung in Körper und Geist, Flexibilität. Bewegt werden (und uns damit als Teil eines Ganzen wahrnehmen). Punkt SJ6 aktivieren.

23:00-01:00 nach Organuhr
ist die Zeit des Gallenblasenmeridians. Er ordnet und strukturiert und lässt so Pläne und Visionen entstehen. Dazu gehört auch das Entscheiden was wichtig ist für unsere Pläne und was nicht. Es lohnt sich auch, wichtige Dinge zu überschlafen, denn die Tiefschlafphase hilft beim Ordnen. Wichtig ist hier auch, den Mut zu finden, sonst kommt es zu Wut und Nörgeln.

Den Gallenblasenmeridian stärken: ToDo Listen machen, Pläne/Visionen entwickeln und danach leben. Mut fassen. Punkt Gb41 aktivieren.

01:00-03:00 nach Organuhr
ist die Zeit des Lebermeridians. Er ist der General unter den Organen. Er lässt Initiative entstehen ist aktiv und kreativ. Er gibt Kraft und Elan. Er entgiftet uns und hilft „Freund und Feind“ zu unterscheiden (bei Schwäche kann es zu Autoimmunerkrankungen kommen). Es geht darum, flexibel und anpassungsfähig mit den Ereignissen um zu gehen. Er zieht sozusagen die Schlüsse aus dem ganzen Tag und gibt dann Kommando.

Den Lebermeridian stärken. Regelmässige Bewegung. Mit Wut umgehen lernen. Le1 aktivieren.

Zum Glück ist die Natur auch gnädig: Wir sterben nicht gleich, wenn wir die Rhythmen nicht immer beachten (können). Es lohnt sich aber sicher, immer mal wieder einen Blick aufs eigene Leben zu werfen und sich zu fragen, ob man allen Teilen (Meridianen) genügend Aufmerksamkeit schenkt.

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