Anfangen ist nicht Schwer aber das Durchhalten im Bild ein Temmel auschnitt

Kung-Fu ist nicht schwer, sondern das Durchhalten!

Kung-Fu ist eine Kampfkunst, die auf Konzentration, Disziplin und Toleranz basiert. Bei Kung-Fu geht es nicht nur darum, die Fähigkeiten zu beherrschen, sondern auch, dass man das Durchhalten beibehält und niemals aufgibt

Nicht das Anfangen ist schwer, sondern das Durchhalten!

Wenn über „Kung-Fu“ gesprochen wird, entstehen im Kopf meist Bilder, die angelehnt sind an bekannte Kung Fu– und Martial Art-Filme bzw. Kung-Fu Shows. Spontan fallen mir da Bruce Lee, Jackie Chan, Donnie Yen, Kung-Fu Panda, Shaolin Mönche und Karate Kid ein. Der Begriff Kung-Fu (chin. gongfu) wird im Westen für die Bezeichnung der zahlreichen chinesischen Kampfkünste verwendet. Die Bedeutung des Wortes ist aber erheblich umfangreicher als die blosse Zuordnung als Oberbegriff für die Kampfkünste.

„Harte und geduldige Arbeit“ bzw. „Intensives Üben“ sind meist die ersten Übersetzungen oder Erklärungen für Kung Fu, aber auch das ist noch nicht alles. In China gibt es den Spruch, ein Kung-Fu Schüler muss „bitter essen“ können. Das klassische Kung-Fu Training ist streng, anspruchsvoll und verlangt von dem Ausübenden: Geduld, Ausdauer, einen starken Willen, Durchhaltevermögen, Selbstdisziplin und einen guten (moralischen) Charakter.

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„Nicht das Anfangen ist schwer, sondern das Durchhalten.“

In der chinesischen Philosophie hat Kung-Fu eine tiefgreifende Bedeutung, denn sie stellt die Arbeit an der eigenen Person durch die konsequente Hingabe an eine Tätigkeit oder sogar Kunstfertigkeit dar. Dabei ist nicht nur die körperliche Anstrengung gemeint, sondern auch die innere Haltung zu der ausgeübten Tätigkeit. Genauso kann Kung-Fu als Qualität angesehen werden, die in der Ausführung ebendieser Tätigkeit steckt.

Aber welches Ziel soll durch Kung Fu, also durch „harte und geduldige Arbeit“, erreicht werden? Im Kung Fu gibt es kein klares Endziel, da der Weg zu dem Ziel das Ziel selbst ist. Durch das Beschreiten dieses Weges verbessert man stets seine körperlichen und geistigen Fähigkeiten, ganz gleich welches individuell angesteuerte Ziel erreicht werden möchte. Der Kung Fu Schüler lernt darüber hinaus sich und seine individuelle Persönlichkeit in den verschiedensten Situationen auszudrücken – sowohl im Training, als auch im Alltag.

Diese kontinuierliche Selbstentwicklung und das Streben nach Perfektion, macht Kung Fu zu viel mehr als nur einer Kampfkunstart. Es wird zu einer Lebensphilosophie, die Respekt, Demut und Harmonie mit sich selbst und der Umwelt fördert. Dabei steht nicht der Kampf gegen andere im Vordergrund, sondern der innere Kampf gegen eigene Schwächen und Grenzen.

Im Training spiegeln sich diese Werte wider: Jeder Schlag, jeder Tritt und jede Bewegung wird mit voller Konzentration und Bewusstheit ausgeführt. Das Ziel ist es, Körper und Geist in Einklang zu bringen und eine Balance zwischen Kraft und Kontrolle zu finden. Diese Prinzipien lassen sich auch auf viele andere Lebensbereiche übertragen – sei es im Beruf, in zwischenmenschlichen Beziehungen oder bei persönlichen Herausforderungen.

Kung Fu lehrt uns Geduld, Ausdauer und die Fähigkeit, Rückschläge zu akzeptieren und gestärkt daraus hervorzugehen. Es zeigt uns, dass wahre Stärke nicht in roher Gewalt liegt, sondern in der Fähigkeit, sich selbst zu meistern und stets weiter zulernen. So wird das Durchhalten zur wichtigsten Tugend auf dem Weg des Lebens – nicht nur im Training, sondern in allem, was wir tun.

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